SCHLUSSFOLGERUNGEN

Im Anschluss an die im Anbaujahr 2002 durchgeführten Untersuchungen, konnten folgende Schlussfolgerungen gezogen werden;

- Zunächst: bei den Anbaukulturen mit Tropfbewässerungsanlagen wurde keine Ertragssteigerung festgestellt, weder hinsichtlich der Quantität noch der Qualität.

-Das Anbaujahr 2002 mit seinem bizarren klimatischen Verlauf, erst sehr trocken dann extrem nass, hat die Zweckmäßigkeit der Tropfbewässerungsanlagen in Frage gestellt.

- Im Frühjahr während der Keimstadiums und der Pflege der gerade ausgepflanzten Kulturen hat sich die Tropfbewässerungsanlage aufgrund der enormen Wasserverschwendung als vollkommen ungeeignet erwiesen. Viele Landwirtschaftsbetriebe sahen sich gezwungen Beregnungsmaschinen mit Regnereinzug auf den mit einem Tropfbewässerungssystem ausgestatteten Anbauflächen einzusetzen.

- Im Monat Juni, der sehr heiß war, konnten die Tropfbewässerungsanlagen keine ausreichende Bodenfeuchte garantieren, was bei den Anbaupflanzen teilweise zu Trockenstress führte. Auch in dieser Situation haben die Landwirte Beregnungsmaschinen eingesetzt, um die betroffenen Kulturen (vor allem Tomaten) ausreichend zu bewässern.

- Ab der zweiten Dekade im Juli gab es häufige und reichliche Niederschläge, was die Nützlichkeit der Tropfbewässerungsanlagen in Frage stellte und demzufolge auch die Durchführung der Fertigationszyklen gefährdete. Die Landwirte, die in diesem Zeitraum ihre Tropfbewässerungsanlagen trotzdem einsetzten, haben ihren Anbaukulturen durch die hohe Wasserzufuhr (Bewässerung und Niederschläge) Schaden zugefügt, was sich im Ausbruch zahlreicher Pilzkrankheiten zeigte.

Letzendlich ist daraus zu schließen, dass die Landwirte, die im Anbaujahr 2002 in Tropfbewässerungsanlagen investiert haben, ihre Kosten nicht amortisieren konnten.

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